zuletzt aktualisiert am 23.07.2017
 
 

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Auf der Homepage von Johannes Inden fand sich Heilig Abend folgender Eintrag, den wir hier auch erwähnen wollen, da er den Kirchenchor betrifft.

22) Nicole Schilles aus Floisdorf schrieb am 24.Dezember 2003 um 20:53 Uhr:

IP Adresse: 217.86.83.56
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Erstmal möchte ich allen Besuchern dieser Seite, aber vor allem natürlich allen Floisdorfern Frohe Weihnachten wünschen ! Eigentlich ist Weihnachten nicht der geeignete Tag für Streit, aber dennoch möchte ich gerne etwas los werden : Ich möchte mich herzlich beim Kirchenchor bedanken, dass wir so "viele" Lieder in der Christmette spielen durften. Ich finde es ganz ehrlich gesagt einfach nur SCHEISSE: was eben abgelaufen ist. Zumal es abgesprochen war, dass die Christmette GEMEINSAM von Gesang- und Musikverein gestaltet wird.... ich frage mich wirklich,was einige Leute unter "GEMEINSAM" verstehen! Wir durften netter Weise sage und schreibe ganze 3 Lieder spielen, die dann auch noch von der Orgel begleitet wurden, bzw. ein Lied, dass wir spielen sollten (Oh du fröhliche) dann einfach gesungen wurde! Sowas ist meiner Meinung nach mehr als unfair und keine Art, und ich denke, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine stehe, sondern das der Rest des Musikvereins genauso denkt. Aber das allerletzte finde ich es, dass unser Dirigent, der eigentlich immer für den Frieden ist, extra nach hier kommt, damit wir in der Christmette spielen können und so sauer über diese Aktion ist ( was ich voll und ganz verstehen kann) und dann nach Hause fährt! Sowas ist das letzte!Ich wüsste mal gerne, was für ein Spektakel wäre, wenn dies umgekehrt der fall gewesen wäre, und der Musikverein sowas gemacht hätte ! Meiner Meinung nach wäre für diese Aktion eine Entschuldigung fällig! Nochmal viele herzlichen Dank an den Chor !

Hier unsere Antwort:

24) W. Marek aus Floisdorf schrieb am 25.Dezember 2003 um 11:38 Uhr:

IP Adresse: 172.179.115.66
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Liebe Floisdorfer und Homepagebesucher, auch von uns zunächst alle guten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und auch schon an dieser Stelle für ein gesegnetes und friedvolles Jahr 2004.

Nicole, so „kurz“ wie möglich nur ein paar Richtigstellungen zu Deinem Eintrag von gestern. Wenn es denn tatsächlich so gewesen wäre, wie Du schreibst, hätte man sich bestimmt ärgern können. Anscheinend gibt es aber bei Euch im Verein Kommunikationsprobleme, so dass wir hier gern alles erklären:

Zunächst einmal ist es definitiv nicht der Kirchenchor, der bestimmt, was in der Messe gesungen oder gespielt wird, sondern das geschieht immer in Absprache zwischen Pastor und Organist.

Da sich vom Musikverein aus keiner mit dem Chor oder dem Organisten in Verbindung gesetzt hat, um die Gestaltung der Christmette zu besprechen und so gar nicht klar war, ob der Musikverein überhaupt spielen würde, hat der Organist einige Tage vor Weihnachten mit Herrn Pastor Kraus den Ablauf der Christmette besprochen und einen schriftlichen Plan gemacht, damit alle Beteiligten wussten, wann die Gemeinde und wann der Chor singt.

Einen Tag vor Heiligabend trafen sich die beiden Dirigenten zufällig. Erst da stellte sich heraus, dass der Musikverein beabsichtigte, die Christmette mit zu gestalten und jemand von Euch sich hätte mit unserem Dirigenten absprechen sollen. Das war jedoch noch nicht passiert, und es passierte auch jetzt nichts. Kein Anruf, keine e-mail, keine Absprache – einfach nichts.

Als der Musikverein dann in der Kirche versammelt saß, und auch den Ablaufplan vorliegen hatte, ist der Organist und unser Dirigent davon ausgegangen, dass Ihr dann die Lieder spielt, die für die Gemeinde angegeben waren. Deshalb hatte er auch zunächst nicht direkt mit der Orgel begonnen, diese Lieder zu spielen. Aber auch da geschah nichts – Ihr habt nicht reagiert, und so hat er natürlich wie es seine Pflicht ist, die Orgel gespielt. Woher sollte er denn wissen, wann Ihr nun spielen wolltet und wann nicht? Denn noch immer hatte keiner von Euch mit ihm gesprochen oder zumindest etwas ausrichten lassen.

Euer Dirigent muss wohl versucht haben, noch vor der Christmette mit unserem Dirigenten zu sprechen, aber das hat leider auch nicht geklappt. Dass er sich über „diese Aktion“ mit „nur 3 Liedern“ geärgert haben soll, können wir nicht ganz nachvollziehen – woher wollte er denn wissen, wie die Christmette abläuft, wenn er schon vorher gefahren ist? Dass Euer Dirigent sich also ärgert und nach Hause fährt, kann nicht wirklich am Kirchenchor oder unserem Dirigenten gelegen haben.

Und deshalb stimmt auch Deine Aussage, dass eine GEMEINSAME Gestaltung abgesprochen war, einfach nicht - um es vorsichtig auszudrücken.

Dass Ihr das Lied „O du fröhliche“ spielen wolltet, was dann Chor und Gemeinde gemeinsam gesungen haben, konnte doch von uns keiner wissen. Hätte einer von Euch salopp ausgedrückt „den Mund aufgemacht“, wäre es bestimmt toll gewesen, dieses Lied mit Gemeinde, Musikverein und Chor – also mit allen GEMEINSAM zu machen.

Das Lied „Stille Nacht“ zum Schluss der Messe – wo Du Dich darüber beschwerst, dass die Orgel den Musikverein begleitet hat, wurde in den letzten Jahren auch immer auf diese Art und Weise gespielt – von Orgel und Musikverein GEMEINSAM. Wenn es Dir oder Euch (wenn Du auch für den kompletten Rest des Musikvereins sprichst) wirklich um die Gemeinsamkeit geht, dann hättest Du Dich gerade darüber freuen müssen, denn das war eine GEMEINSAME Aktion von allen – und Dich nicht aufregen, weil der Musikverein das lieber ganz ALLEINE gespielt hätte.

Wir hoffen, dass Du und der Rest des Musikvereins jetzt etwas besser informiert seid als gestern Abend. Und wir wünschen uns für das neue Jahr ein friedvolles und partnerschaftliches Miteinander der beiden Vereine im Sinne unseres gemeinsamen Gründers zur Ehre Gottes, aus Liebe zur Musik und zur Erbauung unserer Zuhörer.